Die
1995 in Karlsruhe gegründete Web.de GmbH beschäftigt derzeit mehr als
400 Mitarbeiter und ist eines der bekanntesten deutschen Internetportale.
Anfangs eine Marke der Web.de
AG, wurde das Portal 2005 mit all seinen zugehörigen Diensten an die United
Internet AG verkauft und ist nun als Web.de GmbH eine hundertprozentige
Tochtergesellschaft dieser.
Auf das Leistungsangebot hatte dies keinen Einfluss; alle dem Kunden gebotenen
Dienste blieben unter dem neuen Besitzer erhalten.
Die wohl bekanntesten Dienste dürften dabei zum einen der kostenlose
E-Mail-Dienst Freemail und zum anderen sein kostenpflichtiges Pendant
Web.de Club sein.
Besonders erstgenanntes Angebot steht dabei nicht selten im Mittelpunkt
der Kritik. So wird häufig der geringe Speicherplatz von gerade einmal
12 MB, sowie die Einschränkung, E-Mails mit einen Anhang von maximal 4
MB versenden zu können, angeprangert.
Zwischenzeitlich
bot Web.de seinen Kunden dabei auch noch einen VoIP-Dienst mit der Bezeichnung
Web.de Freephone an. Am 8. Dezember 2006 kündigte die Unternehmensleitung
jedoch an, diesen Dienst zum 22. des selben Monats einzustellen, was anschließend
auch in die Tat umgesetzt wurde.
Derzeit ist nicht geplant, einen Nachfolgedienst anzubieten. Stattdessen
wurde Web.de-Kunden, die den Freephone-Dienst nutzen, geraten, das VoIP-Angebot
des eigentlichen Konkurrenten GMX.de zu nutzen.
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